| Tio - Perspektiven für die fünfte Dimension - Teil 3 |
| Geschrieben von: Silvie Katz |
| Samstag, 25. Dezember 2010 um 17:47 Uhr |
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TEIL 3 des channelings von Tio durch Silvie Katz „Perspektiven für die 5.Dimension“
... Silvie (lacht): Das genügt! Erzähl' uns lieber was über Aufstiegsrituale und -stufen
Tio: Das finde ich jetzt schwierig! Es gibt nämlich gar keine verbindlichen Aufstiegsrituale. Silvie (mit gespielter Verzweiflung und mühsam zurückgehaltenem Lachen): Tio! Tio: Doch, es gibt schon Rituale. Es gibt auch sehr verbreitete Rituale. Und sie sind sehr hilfreich. Aber verbindlich sind sie nicht, in dem Sinne, dass jeder sie durchlaufen müsste, um überhaupt erst aufsteigen zu können. Das hat den Vorteil, dass ihr keine Energie damit verschwenden müsst, herausfinden zu wollen, welches Aufstiegssystem nun richtig und welches falsch sei. Sie funktionieren alle, sofern sie keine schweren Fehler in der Kontinuität enthalten. Allen diesen Ritualen ist gemeinsam, dass sie innerpsychisch und persönlich ablaufen. Sie umschreiben zwar eine Entwicklung zur Transpersonalität, aber selber sind sie höchst persönlich. Das bekannteste ist das Ritual der Aufstiegsflamme. Jeder kann eine Aufstiegsflamme in seiner psychischen Vorstellungswelt besitzen. Mit etwas gutem Willen kann man sich diese Flamme innerhalb einer meditativen Haltung vor dem inneren Auge sichtbar machen. Durch diese Flamme schreitet man, wird in ihr gereinigt, erreicht die nächste Aufstiegsstufe. So lange, bis man sich in einem letzten Flammenritual in der fünften Dimension fokussiert. Diese Aufstiegsflamme ist ein Symbol. Sie symbolisiert Reinigung durch das Verbrennen alter Muster ebenso wie das Verbrennen einer alten und die Geburt einer neuen Persönlichkeitsstruktur. Das Ritual funktioniert, aber es geht auch ohne es. "Esoteriker" mögen es gerne, aber all die anderen, die von "Esoterik" - was immer das ist - noch nie etwas gehört haben und ebenso aufsteigen wie jeder, der dies gewählt hat, und all diejenigen, die das Wort "Aufstieg" nicht in ihrem Wortschatz haben und dennoch der Evolution folgen, alle diese andern machen das ebenso erfolgreich ohne jedes Ritual. Und was die Stufen betrifft: Auch die Vorstellung, der Aufstieg habe Stufen, ist im wesentlichen nur eine hilfreiche Arbeitshypothese. Noch wensentlicher ist der Aufstieg nämlich ein nichtlinearer Prozeß. Ein Gehirn, das noch drittdimensional fokussiert ist, kann aber beim besten Willen einen nichtlinearen Prozeß nicht wirklich verstehen. Man muss ihn immer irgendwie umschreiben. Dieses Verständnis ist in einem drittdimensionalen Menschenhirn einfach evolutionsmäßig nicht angelegt. Ihr müsst euch also deshalb nicht grämen; behaltet einfach im Hinterkopf, dass jedes der Stufenmodelle eine Arbeitshypothese ist, mit der ihr weiterkommen könnt. Es gibt deren mehrere; ein zwölfstufiges scheint mir das verbreitetste zu sein. Die anderen taugen aber ebenso. Nun - wir können "modellübergreifend" die Sache so sehen, dass immer mehr Bewusstseinsaspekte fünftdimensonal werden. Dies könnte ein kontinuierliches Gleiten sein, aber offensichtlich gibt es Sprünge und Markierungspunkte. Ich sage es einfach so: Wenn eine bestimmte Anzahl von Bewusstseinsaspekten aufgestiegen ist und sich parallel dazu die drittdimensionale Körperlichkeit immer wieder etwas mehr "gelichtet" hat, wird die nächste Lichtkörperebene in Gang gesetzt. Nach den gängigen Modellen lassen sich die verschiedenen Lichtkörperebenen identifizieren an den körperlichen Symptomen, die dabei auftreten können (aber keineswegs müssen) und an eurer Fähigkeit, die alten Muster aufzulösen und immer transpersonaler zu werden, d.h. immer mehr und mehr in euren Mitmenschen Aspekte der Quelle zu erkennen. Silvie, du hast aber festgestellt, daß man auf jeder Ebene Symptome und Empfindungen anderer Ebenen haben kann... Silvie: Ja. Manche Aspekte meines Bewußtseins sind vorausgelaufen, andere hinterhergetrödelt. Ich hatte Symptome der zehnten Ebene auf der sechsten und umgekehrt, und Ähnliches in reicher Auswahl. Tio: Das ist bei jedem Menschen so. Es zeigt euch, dass jedes Stufenmodell nur eine Arbeitshypothese und der eigentliche Prozess nichtlinear ist. Dennoch könnt ihr diese Modelle benutzen, da sie euch sehr helfen wird, den ganzen Prozeß bewusstzuhalten, oder doch grosse Teile davon. Das ist die "Kür". Die "Pflicht" ist nur, die allerletzte Stufe, die neue Fokussierung, bewusst wahrzunehmen, sobald man sie erreicht hat. Silvie: Ich denke, es ist noch aus einem anderen Grund ganz gut, daß der Aufstiegsprozess sich nicht allzu streng hierarchisieren läßt: Es schützt vor Arroganz. Tio: Genau. Man kann mit keinem dieser Modelle in irgendeiner Art und Weise festlegen, "wie weit" jemand ist. Zu behaupten, einige seien "weiter" als andere, ist ohnehin drittdimensionales Denken, das Trennung schafft. Alle sind im Lichtkörperprozess, und zugleich sind alle schon angekommen. Ihr lebt in allen Dimensionen, und ihr seid "ganz oben", während ihr "ganz unten" oder "irgendwo in der Mitte" eure Erfahrungen macht. Wenn jemand der Ansicht ist, er sei schon viel weiter aufgestiegen als die Anderen, dann missversteht er alle Modelle. Er hält sie nicht für die Arbeitshypothesen, die sie sind, sondern für die Wirklichkeit, die sie nur sehr ungenau umschreiben können. Das ist so ähnlich, als wenn jemand das Kuchenrezept isst anstatt den Kuchen. Letztendlich wird eine solche Haltung zu Magendrücken führen. Silvie: Wie steht es mit den sogenannten "Lichtarbeitern"? Steigen sie nicht früher auf als die Anderen? Und sind sie nicht extra auf diesen Planeten gekommen, um beim Aufstieg zu helfen? Tio: Also ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr aufhören könnten, zwischen “Lichtarbeitern” und “keine Lichtarbeiter” zu differenzieren. Das ist eine alte Gewohnheit, übertragen auf neue Inhalte. Wer immer auf diesem Planeten ist, er hat hier gleichermassen Wissen zu erwerben und Wissen zu vermitteln, auf welchem Weg auch immer. Niemand ist hier, der nur Lehrer oder nur Schüler ist. Auch die klügsten "Entwicklungshelfer" haben sich diesen Planeten mit Bedacht ausgesucht: weil er ihnen auch etwas bietet, was sie lernen wollen, um vollständig zu sein. Geben und Empfangen sind immer gut ausbalanciert. Wenn ihr euch dies bewusst macht, seid ihr vor Arroganz geschützt. Ihr könnt helfen, aber aus einer Haltung heraus, die den Anderen nicht zum Nachhilfeschüler abqualifiziert. Solche Dyaden wie Lehrer/Schüler; Retter/Geretteter; Kranker/Heiler usw fördern nur die Trennung. Betrachtet euch lieber als interagierende Bewusstseine. Damit umgeht ihr jede trennende Hierarchie und könnt wirklich Bewusstsein transportieren: von euch zu Anderen, und von Anderen zu euch. Aus unserer Sicht sind Lichtarbeiter wie kunstvolle Kerzen in einem Ballsaal: Sie leuchten hell, damit man die Schönheit und die Eleganz der Tänzer sieht. Aber die Tänzer sind es, die die Kerzen angezündet haben. Silvie: Ein Freund hat mir erzählt, es gäbe in USA Parties, auf denen nur Aufgestiegene und E.T.'s vom Sirius herumfliegen... Tio: Wahrscheinlich nicht nur dort! Nun, solange das nur ein Spass ist, ist nichts dagegen zu sagen, aber wenn Aufstiegsprozesse missverstanden werden als eine Möglichkeit, die Welt hinter sich zu lassen, dann ist das bedenklich. Dann missversteht man sämtliche Modelle. Je aufgestiegener ihr seid, desto weniger Trennung erfahrt und produziert ihr, und desto mehr seid ihr in der Welt, ganz gleich, wie drittdimensional sie noch sei. Die dritte Dimension wird nicht verächtlich, wenn ihr in die fünfte aufsteigt. Im Gegenteil, sie wird dann viel besser als jetzt als sinnvoller Evolutionsabschnitt begriffen werden können. Verachtet die Fläche etwa die Linie, nur weil sie selbst der zweiten Dimension, die Linie aber der ersten angehört? Silvie: Die letzte Stufe, die Fokussierung in der fünften Dimension, ist die dauerhaft? Tio: Manchmal nicht sofort. Eine Weile wird der Bewußtseinsfokus "wackeln". Ihr werdet euch mal auf der fünften Dimension zu Hause fühlen und mal nicht. Dennoch ist es eine sehr einschneidendes Erlebnis, dort erstmals wirklich "gewesen" zu sein. Nach einer Weile aber stabilisiert sich euer Bewußtsein dauerhaft in der fünften Dimension, und dann bekommt ihr euren Lichtkörper (oder die doppelte Anatomie). Silvie: Danke sehr. Was ist eigentlich mit der
Vierten Dimension
Erstens ist mir nicht ganz klar, was das ist, und zweitens: Wieso geht die Menschheit von der dritten gleich in die fünfte Dimension? Tio: Weil sie zugleich mit der dritten bereits in der vierten Dimension war. Diese beiden kann man gar nicht getrennt voneinander betrachten. Die vierte Dimension ist die Dimension stark polarisierter Gefühle und Gedanken; in euren Begriffen oft auch "untere Astralwelt" genannt. Die Welt der Emotionsmuster, die Welt von Gut und Böse, die Welt von Sieg und Niederlage, von bedingter Liebe und projoziertem Hass. Freund- und Feindbilder, Projektionen und Konkurrenzmuster gehören ebenfalls hierher. Silvie: Und die Dämonen. Tio: Nein, die nicht. Dämonen sind eine ganz andere Energie. Silvie: Erklärst du uns trotzdem, was sie sind? Tio: Aber nur ganz kurz, sonst führt es uns zu weit vom Thema weg. Dämonen sind die Antagonisten der Engel. Engel und Dämonen polarisieren selbst nicht, aber dennoch möchte das Universum ganz gern im Gleichgewicht bleiben. Deshalb muss es zu einer nichtpolarisierten Energie ein Gegengewicht schaffen. Engel und Dämonen haben die Polarisierung aussen anstatt, wie ihr, innen. Sehr nah vor der Vereinigung alles Existierenden in der Quelle werden sie beide erkennen, daß sie alle die Quelle sind. Engel wissen das schon, Dämonen noch nicht. Sonst könnten sie ihre Arbeit nicht tun. "Gebraucht" werden beide. Silvie: Manche Menschen behaupten, du wärest selbst ein Dämon. Tio: Bin ich auf der finsteren Seite? Silvie: Nee. Tio: Manche Menschen behaupten, ich sei ein unguter Geist, weil ich ganz gern Tabus breche, wenn ich sehe, daß sie hinderlich geworden sind, und weil ich meine Zuhörer manchmal ordentlich aufmische. Aber ich bin weder ein Dämon noch ein Engel; sondern das, was du "Tio" nennst, ist ein Teil einer Energie, die du am treffendsten als "Seelenfamilienverbund" beschreiben würdest. Nun aber! Silvie: Gut. Ich dachte auch immer, bisher seien Verstorbene in die vierte Dimension gekommen... Tio: Manche, nicht alle. Sehr viele haben sich seit jeher nach ihrem physischen Tod direkt mit ihrer Seele wieder verbunden. Nach meinem Wissen ist dieses direkte Wiederverbinden kein Vorrecht besonders “entwickelter” Individuen. Oftmals ist es aber auch hilfreich, sich vorher eine Weile in der vierten Dimension aufzuhalten. Dort gibt es ja nicht nur Schlechtes, sondern ebensoviel Gutes. Man kann dort, wenn das vergangene Leben sehr schwer war, ausruhen, Heilung erfahren und sogar leben und arbeiten, wenn man meint, man habe dies oder jenes noch zu tun, um das Leben vollständig zu machen. Ich sehe aber auch, daß Aufenthalte in der vierten Dimension gelegentlich aus unlauteren Motiven gewählt werden, um in Erdnähe zu bleiben und andere Menschen zu ärgern. In einem stark polarisierten Bewußtseinszustand ist so etwas ohne weiteres möglich. Was euch aber wirklich oft zu schaffen macht, das sind die polarisierten Gefühls- und Gedankenformen, die sich dort aufhalten. Bevor der Planet aufsteigt, wird er diese Bereiche reinigen müssen. Dies geschieht, indem er sich diese Muster bewusst macht und einige davon noch einmal durchlebt - und sie dann gehen läßt. Es ist derselbe Mechanismus, mit dem auch ihr eure Gedanken- und Gefühlswelt reinigt - eure private vierte Dimension. Ich denke, es ist in diesem Zusammenhang ein guter Tipp, mit der Vorstellung aufzuräumen, das jedes Loslassen einer Emotion eine Katharsis benötigt. Dem ist nicht so. Ihr könnt Emotionen bewusstwerden lassen, ohne sie auszuleben oder sie zu projizieren. Es braucht etwas Übung, aber es ist nicht so schwierig, wie es aussieht. Es genügt zum Beispiel, wenn ihr wütend seid und meint, dies sei ein altes Muster, das hochkommt, einen Moment innezuhalten und euch zu sagen: "Gut, ich bin wütend. Sehr gut! Es ist nicht erforderlich, dass ich deshalb meine Kinder anschnauze oder mich mit meiner Kollegin streite. Ich atme die Wut einfach aus und spüre, wie sie sich auflöst!" Ihr werdet sehen, daß das in den allermeisten Fällen sehr gut funktioniert. Das heisst natürlich nicht, dass ihr nicht für eure Rechte eintreten solltet. Aber ihr werdet wesentlich mehr Erfolg damit haben, wenn ihr dies friedlich tut! Dem Planeten helft ihr damit sehr. Jeder Einzelne von euch wird weniger kriegerisch sein, und der Planet weniger kriegsbereit. Es ist nur ein Beispiel von vielen, ein kleiner, aber sehr wirkungsvoller Beitrag zu baldigem Frieden! Silvie: Die "oberen Astralwelten", die gibt es auch. Wo würdest du sie ansiedeln? Tio: Wenn ich schon mit einem linearen Modell arbeite (was ich ja bekanntlich nicht gerne tue), dann würde ich sie in der fünften Dimension ansiedeln. Sie sind die Welt der wenig polarisierten Gedanken und Gefühle. Freude, Liebe, Extase, Erkenntnis, Achtung, Respekt und Bewusstsein der “Verschiedenheit als Reichtum” wohnen dort, und ebenso Kreativität und Schaffensfreude. Mit diesen Bereichen könnt ihr in der fünften Dimension spielen, soviel ihr wollt! Silvie: Dann sind eigentlich die Definitionen für die Dimensionen nicht sauber ausgearbeitet. Warum hat man die vierte Dimension extra als solche benannt, wenn sie doch gar keine eigenständige Existenz hat? Tio: Wahrscheinlich, weil sie nicht stofflich ist. Das ist auch eine Folge der Trennung. Man trennte ja sehr säuberlich zwischen Stofflichem und Nichtstofflichem und übersah, dass beides in lebhafter Interaktion steht und einander intensiv durchdringt. Aber mit dieser kleinen Ungenauigkeit kann man leben, oder nicht? Silvie (schmunzelt): Sicher. Erzählst du uns was über das
Humangenetische Bewusstsein
Ist es identisch mit den Kollektiven Unbewussten? Tio: Nein. Das, was euer Psychologe C.G. Jung als Kollektives Unbewusstes so genial und umfassend erforscht hat, stellt nur einen Teil des humangenetischen Bewusstseins dar. Das Kollektive Unbewusste ist historisch, soziologisch und massenpsychologisch geprägt, und es steckt im humangenetischen Bewußtsein drin wie eine Teilmenge in einer Gesamtmenge. Silvie: Dann gelten also zum Beispiel die Archetypen nicht für die gesamte Menschheit? Tio: Nein. Nicht für die gesamte Menschheit und nicht für alle Zeiten. Archetypen wie die Mutter, der Lehrer, der Priester (oder, weniger bekannt, die Priesterin), nur um ein paar Beispiele zu nennen, und noch viele andere haben einen begrenzten Gültigkeitskontext. C.G. Jung hat umfassend geforscht und nicht nur eure Kultur und Zeit aufs Korn genommen, aber dennoch hat er nicht die ganze Menschheit untersucht. Wäre er so weit hinabgestiegen, hätte er eine andere Ebene entdeckt, die noch "unterhalb" des kollektiven Unbewussten liegt und sehr viel umfassender ist. Diese Ebene hat auch eine andere Energie: sie definiert das Reinkarnationsmuster für diese Inkarnation Menschheit, deren ihr ein Teil seid. Silvie: Das Reinkarnationsmuster? Tio: Jawohl. Erinnert euch daran, dass das Universum holographisch aufgebaut ist. Grosse und kleinere Einheiten folgen denselben Gesetzmässigkeiten. Individuen reinkarnieren. Individualseelen senden strukturierte Aspekte aus, welche Erfahrungen machen. Kollektive reinkarnieren ebenso. Kollektivseelen folgen demselben Muster, und demnach sendet auch die Kollektivseele der Menschheit strukturierte Aspekte aus, welche ganz bestimmte Erfahrungen machen. Erfahrungen, die nur innerhalb der ganz bestimmten, jeweils ausgesandten Struktur machbar sind. Diese Menschheit, deren Teil ihr jetzt seid, ist eine bestimmte Inkarnation der menschlichen Kollektivseele. Sie macht Erfahrungen, die andere Aspekte nicht gemacht haben. Silvie: Demnach gab es andere "Inkarnationen Menschheit". Tio: Ja sicher. Atlantis, Lemuria, und viele viele andere in dieser und in parallelen Zeitschienen - und sogar auf anderen Planeten. Silvie: In anderen Universen auch? Tio: Menschliche Kollektivinkarnationen in anderen Universen gehören in eine grössere Kategorie. Sie werden vom humangenetischen Bewusstsein nicht erfasst. Es ist wichtig, das zu wissen. Dem humangenetischen Bewusstsein übergeordnet ist eine kollektives Reinkarnationsgedächtnis (das ist etwas anderes als das Reinkarnationsmuster), das vergleichbaren Gesetzen folgt wie das individuelle Reinkarnationsgedächtnis, das ihr alle besitzt. Dieses mehr und mehr bewusst zu machen, ist eine Aufgabe für "später". Dennoch sind einige Individuen hier und jetzt inkarniert, die aus anderen Menschheitsinkarnationen kommen, in diesem oder in anderen Universen. Sie repräsentieren "karmische Aspekte", sie weisen auf Probleme hin und decken Potentiale auf. Diese Vorgänge sind sehr wichtig, um Klarheit über diese Menschheitsinkarnation auf kollektiver Ebene zu bekommen. die Menschheit möchte erfahren, wer sie diesmal ist. Dieses Wissen ist erforderlich, um die Erfahrungen in dritten Dimension abzuschliessen und die fünfte Dimension kollektiv gestalten zu können. Um zu wissen, wer man diesmal ist, ist es sehr hilfreich, wenn man zumindest unterschwellig etwas darüber erfährt, wer man ein andermal gewesen ist. Da die Inkarnationen alle untereinander verbunden sind und interagieren, und dies in der fünften Dimension verstärkt tun werden, sind jene "Fremden" wichtige Informationsträger. Sie liefern Impulse zur künftigen Selbstdefinition dieser Menschheit. Aber was sie repräsentieren, ist Wissen aus einem, na, nennen wir es "humangenetischem Super-Bewusstsein". Dieses Wissen wird sehr wahrscheinlich unterschwellig bleiben, auch wenn einige Aspekte daraus übernommen werden. Das humangenetische Bewußtsein steckt in diesem Super-Bewusstsein ebenfalls drin wie eine Teilmenge in einer Menge. Aber das eigentliche humangenetische Bewusstsein transportiert das Wissen darüber, welche Erfahrungsmuster, Glaubenssätze und Entwicklungsaufgaben sich diese Inkarnation Menschheit gewählt hatte. Silvie: Kannst du uns mehr darüber sagen? Tio: Klar doch. Diese Menschheitsinkarnation wollte sich unter anderem mit Fragen der Macht, der Individualität; der Entstehung, Bewertung und möglichen Entwicklung von Autorität; der Abgrenzung von Glaubenssystemen; nationalen, ethnischen und rassischen Systemen und sehr kniffligen Fragen der Sexualität auseinandersetzen. Und sie wollte wissen, wie sich sich selbst in bezug auf die Welt definieren kann. Diese Inkarnation startete mit sehr viel Mars-Energie, das erste Chakra war Jahrtausende hinweg stark betont, Muster von Konkurrenz, Besitz, Krieg und Kampf wurden erprobt. Durchsetzung und die Betonung von Unterschieden waren wichtig. All diese Muster wollten erfahren, bewertet und, wenn erforderlich, gewandelt werden. Silvie: Bewertet auch? Tio: Natürlich. Man muss etwas bewerten, um zu sagen, ob es tauglich ist oder nicht. “Verurteilen” ist etwas ganz anderes; das muss man nicht. Silvie: Wie weit ist die Wandlung von, zum Beispiel, kriegerischen Erfahrungs- und Verhaltensmustern bisher vorangekommen? Tio: Sie ist in vollem Gange. Die Menschheit muss mehr über die Zusammenhänge wissen, um kriegerische Muster und Muster der Abgrenzung und Konkurrenz in eine Wertschätzung der Unterschiede verwandeln zu können. Und diese Zusammenhänge sind im humangenetischen Bewusstsein gespeichert. Silvie: Wie wird dieses Bewusstsein transportiert? Tio: In der DNS. Silvie: In der feinstofflichen DNS? Tio: Ich möchte die Definition "feinstofflich" hier nicht benutzen. Es gibt "stofflich" oder "nichtstofflich". Die nichtstoffliche DNS ist jene, die zur Lichtkörper-Anatomie gehört und die sich jetzt in euren Körpern bildet. Sie kann - bisher - nur von hellsichtigen Menschen gesehen werden, nicht aber unter einem dreidimensionalen Mikroskop. Das humangenetische Bewusstsein ist aber in der dreidimensionalen DNS gespeichert, auch wenn es selbst - als Bewusstsein - nicht stofflich ist. Es ist nur darin gespeichert. So wie zum Beispiel ein aufbrausendes Temperament auch eine vererbte Sache sein kann - selbst nichtstofflich, aber in der stofflichen DNS gespeichert und von dieser transportiert. Solange die atomare Struktur sehr dicht war, waren die Informationen des humangenetischen Bewusstseins darin eingeschlossen und nicht zugänglich. Es war völlig unbewusst. Das musste so sein, denn anders konnten die Erfahrungsmuster dieser Menschheitsinkarnation nicht verwirklicht werden. Jetzt, wo die atomare Struktur weniger und weniger Dichte aufweist, wird es frei. Die alten Muster können nun bewusst wahrgenommen und hinterfragt werden. Das ist sehr wichtig. Solange etwas unbewusst ist, kann man es nicht hinterfragen. Solange funktioniert es als Dogma. Ich nenne ein paar Beispiele für besonders verbreitete Dogmen: "Der Andere ist etwas Fremdes und somit Bedrohliches; ich muss mich schützen, mich abgrenzen und den Anderen nötigenfalls bekämpfen." - "Treue in einer Liebesbeziehung bedeutet sexuelle Ausschliesslichkeit und ein Besitzrecht jedes Partners auf den Körper (und eventuell auch auf die Psyche) des anderen Partners." - "Die Welt ist ein Ort der Prüfungen." - "Spirituelles Wachstum ist nur durch Abkehr von der Welt möglich." - "Die Welt ist ein Ort, der von allen Göttern verlassen ist." - "Gott ist zornig." - "Menschsein bedeutet sündig sein." - "Wir können nur bestehen, wenn wir unsere (individuelle oder ethnische, rassische usw.) Identität unterstreichen und uns andere Identitäten vom Hals halten." - " Der Feind muss sterben, damit wir leben können." - "Unterschiede sind Gefahren." Und neuerdings: "Wir sind ein Experiment von Ausserirdischen." - "Wir sind Sklaven von Geheimbünden, die nichts Gutes im Schilde führen. Sie ernähren sich von unserer Angst." Und so weiter. Diese Liste der zu erfahrenden Programme kann fortgesetzt werden. Wenn das humangenetische Bewußsein sich öffnet, werden diese Dogmen als Erfahrungsmuster erkannt. Erst jetzt kann das Gesamtmuster dieser Menschheitsinkarnation erkannt werden, und man kann die Erfahrungsmuster wandeln, wenn sie sich als untauglich für die fünfte Dimension erwiesen haben. Die Ansätze zur Wandlung müssen jetzt erfolgen, solange ihr noch als Kollektiv in der dritten Dimension seid. Ausarbeiten könnt ihr sie dann in der fünften Dimension. Es ist übrigens nicht nötig, für den hier beschriebenen Vorgang der Bewußtwerdung das Wort "humangenetisches Bewußtsein" jemals gehört zu haben. Man muß auch nicht an Reinkarnation glauben. Es genügt - und das ist es, was jetzt kollektiv geschieht und sich immer mehr beschleunigt - zu erkennen, dass bestimmte Erlebens- und Verhaltensmuster, die inzwischen nicht mehr schützen und stützen, sondern das Individuum beengen und unglücklich machen, eben keine unhinterfragbaren Dogmen sind, sondern geändert werden können. Das genügt. Silvie: So ist es aber eigentlich immer noch ein "humangenetisches Unbewusstes". Tio: Das würde ich nicht sagen. Es ist nicht wichtig, wie man etwas nennt, es ist nur wichtig zu erkennen, was etwas ist. Silvie: Was geschieht mit den Informationen, wenn das humangenetische Unbewusste zum humangenetischen Bewusstsein geworden ist und die Muster gewandelt sind? Tio: Sie werden in das humangenetische Reinkarnationsgedächtnis integriert, aber auf fünftdimensionale Weise. (Es kann ja dann nichts mehr auf "stofflichen" Matrizen gespeichert werden.) Außerdem verändert sich die inhaltliche Gewichtung. Das heisst, die Informationen existieren als Erinnerungen, aber nicht als eine karmische Last, Blockade oder Schuld, die irgendwann einmal bearbeitet werden muss. Sie sind dann nichtstofflich und Bestandteil der fünftdimensionalen DNS. Silvie: Sie wechseln die Ebene? Tio: Ja. Silvie: Weisst du, was wir vergessen haben? Die positiven Aspekte dieses Reinkarnationsmusters. Es gibt doch sicher auch positive Dogmen und hilfreiche Erfahrungsmuster, die eine ganze Menge Kraft haben. Was ist mit denen? Tio: Natürlich gibt es die. Ich möchte auch nicht das falsche Bild entstehen lassen, diese Inkarnation Menschheit hätte es nur mit Schwierigkeiten zu tun gehabt. Aber die positiven Muster stellen ja weder ein Problem noch eine Aufgabe dar. Sie werden auf ihre Unverfälschtheit überprüft und gegebenenfalls gereinigt. Dann werden sie, zwar gewaschen, aber im wesentlichen ungewandelt mit in die fünfte Dimension genommen. Nehmen wir ein Beispiel: "Liebet eure Nächsten." Dies ist ein sehr hilfreiches Muster innerhalb des humangenetischen Bewußtseins. Ohne dieses Muster wären eure Sozialsysteme, eure Fähigkeit zur Kooperation und viele Aspekte vieler Religionen gar nicht entstanden. Dennoch muss dieses Muster überprüft und zum Beispiel von Machtaspekten gereinigt werden. Es war oft üblich, den Nächsten zum Unterlegenen zu degradieren, wenn man ihm etwas Gutes erwies, oder ihm etwas aufzuzwingen, was er nicht brauchte und um was er nicht gebeten hatte. Auf ähnliche Art und Weise müssen Muster der Kreativität, der allgemeinen Kommunikation, der asexuellen Liebe und viele andere Lebensbereiche überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden. Versteht bitte richtig: Nur gereinigt, nicht gewandelt. Die gereinigten Erfahrungsmuster positiver Art werden in der fünften Dimension zur Selbstverständlichkeit. Silvie: Warum wird einem so übel, wenn man im Zuge des Lichtkörperprozesses beginnt, die Muster des humangenetischen Bewußtseins zu öffnen und zu erkennen? Tio: Davon wird einem nicht zwangsweise übel. Dieser Prozeß genügt demselben Muster wie das Erkennen und Auflösen individueller Erfahrungsmuster. Nur ist er heftiger. Es werden mehr nichtstoffliche "Toxine" frei, die ausgeschieden werden müssen. Zelluläre Blockaden öffnen sich. Wenn ihre regelmäßig eure Auras, Chakras und eure Zellen reinigt, wird es euch dabei gut gehen. Diese Zeit ist eigentlich eine Zeit faszinierender Entdeckungen. Erst fangt ihr an, euch für gesellschaftliche Normen und Dogmen zu interessieren und hinterfragt sie. Ihr könnt euer persönliches Leben sehr viel freier und liebevoller gestalten. Dann beginnt ihr euch für das kollektive Unbewußte zu interessieren und erkundet die Struktur jener Archetypen, die euer persönliches, soziales und kulturelles Umfeld prägen. Dies hat wiederum mehr Freiheit zur Folge. Und bald entdeckt ihr, dass es noch viel tiefere Schichten bisher verborgenen Wissens gibt, die den ganzen Planeten betreffen. Wiederum könnt ihr euch von Dogmen befreien, zum Beispiel davon, dass man sich von der Welt abkehren müsse, um spirituell zu wachsen. Wiederum werdet ihr euch sehr befreit fühlen. Das ist eine wunderbare Zeit des Staunens, der tiefen Einblicke und extremer struktureller Verwandlung. Auf dieser Stufe werdet ihr zu sehr viel freieren und gleichzeitig liebevolleren Menschen, als ihr es euch bisher in euren kühnsten Träumen hättet vorstellen können. Das Offenbarwerden des humangenetischen Bewusstseins lässt euch erkennen, dass ihr auf einer sehr tiefen Ebene, nämlich der der Kollektivseele der Menschheit, geprägt worden seid, das Leben auf eine bestimmte Art und Weise zu erfahren, und dass dies eine Erfahrungsmöglichkeit unter anderen war. Nun könnt ihr euer Erleben auf persönlicher Ebene verändern und damit Impulse setzen für Veränderung und Heilung auf kollektiver Ebene. Dabei muss euch wirklich nicht schlecht werden! Silvie: Faszinierend! Ich danke dir! Tio (lustig): Gern geschehen, Mrs. Spock! Silvie: Kannst du uns jetzt etwas über
Religion
erzählen? Werden wir in der fünften Dimension noch Religionen haben, oder in irgendeiner Weise religiös sein? Tio: Ihr werdet eine natürliche re-ligio haben, eine Rückbindung an die Quelle. Ihr werdet die bisherigen irdischen Religionen in ihrer Zweischichtigkeit erkennen und sie als Religionen unterschiedlicher Struktur nicht weiter benötigen. Silvie: Welche Zweischichtigkeit? Tio: Passt mal auf! Es ist wirklich ein sehr interessantes Paradox, was innerhalb der meisten grossen Weltreligionen entstanden ist. Einerseits bemühen sie sich allesamt, euch verständlich zu machen, dass ihr Gottes Kinder seid. Dabei ist es unerheblich, wie "Gott" definiert wird. Es ist auf dieser Informationsebene nicht einmal besonders wichtig, ob die Religion überhaupt einen Gottesbegriff verwendet oder ob sie, wie der Buddhismus, ein Verlöschen der Individualität in der Zeitlosigkeit propagiert. Allen gemeinsam ist: sie sagen euch, dass die Zeit auf Erden hier ein Übergang ist und dass darauf ein Leben ohne Schmerz in Gottnähe folgen wird. Oder eben das Verlöschen jener Impulse, die Schmerz verursachen. Auf dieser Ebene können wir so umfassend betrachten, was ist; die Vorstellungen von der Erlangung eines wie auch immer gearteten "jenseitigen" Bewusstseinszustandes brauchen wir hier ausnahmsweise nicht zu differenzieren. Wir müssen nur die Grundstrukturen anschauen. Die Religionen versprechen euch, daß die Trennung zwischen Gott und euch aufgehoben werden wird. Dabei ist es nur eine - aus unserer Sicht unerhebliche - Formsache, ob ihr nach Aufhebung der Trennung im Nirvana verlöschen, gemütlich in Abrahams Schoß sitzen oder im Paradiesgarten auf einer blühenden Wiese liegen werdet. Aber was ist daraus geworden? Ein Paradox, das die Trennung verstärkt, anstatt sie tatsächlich allmählich zu verringern. Jede Religion hält sich offen oder unterschwellig für ein etwas oder auch für sehr viel mehr auserwählt als die anderen. Nach dem Motto: Alle sind auserwählt, aber unsere Leute sind ein bisschen auserwählter als die Anderen. Unterschiede wurden zementiert, Abgrenzungen geschaffen, Kriege geführt, Zwangsbekehrungen vorgenommen, nur weil jeder glaubt, den einzig richtigen Weg zu Gott zu kennen. Erklärlich ist dieses Paradox aus dem Erfahrungsprogramm dieser Inkarnation Menscheit: Getrenntheit in extremis zu erfahren. So wurde der Weg zu Gott allmählich zugeschüttet und führte viele Menschen in religiösen Dünkel und Vereinzelung. Ich will damit ganz gewiss nicht sagen, dass jeder religiöse Mensch dünkelhaft und vereinzelt ist, denn das ist nicht der Fall; ich stelle nur die allgemeine Tendenz dar. Dies alles kann und wird nicht mit in die fünfte Dimension genommen werden. Dort erkennt ihr, dass es in der dritten Dimension verschiedene Wege gab, eure Einheit mit der Quelle wiederzufinden, und dass diese Wege manchmal arg zugewachsen waren mit mentalem, emotionalem und pseudospirituellem Brombeergestrüpp. In der fünften Dimension werdet ihr keine religiöse Identität mehr haben oder brauchen. Ihr werden dann nicht mehr Jude, Christ, Moslem, Buddhist oder sonstwas sein, sondern einfach erkennende Menschen. Viele von euch haben in ihrem Reinkarnationsgedächtnis einen Schwerpunkt in einer bestimmten Religionsgemeinschaft oder in einer bestimmten Rasse oder Kultur. All das wird dann nur noch Erinnerung an einen Weg sein, der euch dorthin geführt hat, wo ihr nun seid. Die fünftdimensionale re-ligio benötigt kein System; sie ist ein tiefinneres Gewahrsein. Silvie: Kann man diese re-ligio bereits in der dritten Dimension erreichen? Tio: Ja, während du physisch noch in der dritten Dimension bist, können die Aspekte deines Bewusstseins, die sich mit Religion befassen, fünftdimensional werden und so empfinden, wie ich es gerade beschrieben habe. Silvie: Ich fühle mich nicht auserwählter als andere Leute. Tio (heiter): Silvie, bist du sicher??? Silvie: Hmm, vielleicht doch nicht so ganz. Tio: Lass die Polarisierung zwischen “Lichtarbeiter” und “keine Lichtarbeiter” sein, dann bist du nah dran. Schaffst du das? Silvie: Ich glaube schon. Ich bemühe mich. Wir haben hier über Religionen gesprochen, die in patriarchalischer Zeit entstanden sind. Haben die Naturreligionen und jene, die in mutterrechtlicher Zeit entstanden sind, nicht eine ganz andere Struktur? Tio: Auf den ersten Anschein vielleicht, aber wenn du genauer hinschaust, dann nicht. Sie unterliegen demselben Strukturmuster wie die späteren Religionen auch. Vieles aus ferner Vergangenheit wird sehr stark idealisiert, was man leicht tun kann, wenn man wenig über eine Sache weiss und kaum historische Dokumente besitzt, die einem mehr Wissen vermitteln könnten. Aber wenn du nur mal einen etwas kritischeren Blick auf die zornigen Götter Afrikas wirfst, oder auf die rauhen Sitten in den Götterhimmeln des antiken Europas, dann wirst du das anders sehen. Auch sie leisteten der Getrenntheit Vorschub, wenn auch in anderen historischen und sozialen Kontexten. Und was die mutterrechtliche Zeit betrifft: die Steinzeitfrauen sind nicht so sanft, beschützend und weise gewesen wie man sie heute oft hinstellen möchte. Sie waren das stärkere Geschlecht, weil sie die Magie des Gebärens beherrschten, aber sie konnten auch vernichten. Sie konnten die Leben schenkende, aber auch die verschlingende Mutter sein, und sie prägten ihre Göttinnen nach ihrem Bilde. Ihre Lebensumstände machten sie zu Kämpferinnen, die viele "männliche" Aspekte besassen, anders hätten sie gar nicht überleben können. Für umfangreiche philosophische und ethische Erörterungen hatten sie weder die richtige Lebenssituation, noch die Zeit, noch die intellektuellen Voraussetzungen. Sie waren noch viel direkter von den Grundstrukturen dieser Menschheitsinkarnation geprägt als ihr heute. Silvie: Wäre es sinnvoll, wenn die Menschen aus den Kirchen austräten und keine formale Religion mehr hätten? Tio: Vor allem wäre es sinnvoll, in tiefe Denkprozesse einzutreten, die die Struktur der Religion untersuchen, innerhalb derer man lebt, und die sich die Mühe machen, den Kerngehalt herauszufinden. Konzentriert euch auf das, was euch zur Einheit führt, nicht auf das, was euch von Anderen trennt. Es ist nicht nötig, hier im Äusseren etwas zu verändern, sondern im Inneren. Die eigene Religionszugehörigkeit sollte als einer von vielen Wegen begriffen werden, die alle zur Einheit mit der Quelle führen. Es ist dann nicht mehr entscheidend, ob man in einer Kirche bleibt oder nicht. Dies ist dann eine ganz persönliche Sache. Viele gute Dinge in Sachen Nächstenliebe und Unterstützung werden von den Religionsgemeinschaften getan - ich meine, man sollte sie weiterhin tun, aber in Freiheit, nicht innerhalb eines Korsetts von Glaubenssätzen und Dogmen, die die Getrenntheit zementieren. Innere Freiheit wird äussere Freiheit nach sich ziehen, und wirklich frei ist man dann, wenn man nicht mehr aus einer Kirche austreten muss, sondern wenn es eigentlich gleich-gültig ist, ob man drin oder draussen ist. Silvie: Zementieren wir nicht Glaubensdogmen, wenn wir in Glaubensgemeinschaften bleiben? Tio: Ihr könnt sie ja hinter euch lassen, wenn ihr wollt. Aber ihr müsst sie nicht verlassen. Wenn ihr frei in einer Glaubensgemeinschaft lebt, weil ihr euch für einige ihrer Ziele engagiert, dann ist es die Energie der Freiheit, die ihr aussendet, die hilft, die starren Dogmen allmählich aufzuweichen. Kritische Leute können viel verändern. Von unserer Sicht aus ist es gleich, ob ihr drin oder draussen seid. Von unserer Sicht aus ist es aber wichtig, dass ihr religiöse Dogmen zu hinterfragen beginnt und eure eigene, natürliche, als tiefinneres Gewahrsein empfundene re-ligio entdeckt und festigt. Silvie: In der fünften Dimension wird es keine Religionsgemeinschaften mehr geben? Tio: Nein, aber vielleicht Gruppen von Menschen, die Erinnerungen pflegen, und die spezielle Errungenschaften transportieren, die früheren Religionsgemeinschaften eigen waren und die nun immer noch interessant und wertvoll sind. Silvie: Was könnte das sein? Tio: Vielleicht die Gelassenheit des Buddhismus; die engagierte Tatkraft des Christentums; die Fähigkeit des Judentums, Identität zu bewahren und zu schützen; die Begeisterungsfähigkeit des Islam; die geniale Unkompliziertheit mancher Naturreligionen. Es ist schon denkbar, dass es das geben wird. Und der Austausch zwischen diesen Gruppen wird interessant und bereichernd sein! Silvie: Schöne Aussichten! Das gefällt mir! Tio (fröhlich): Ja, wirklich! Welches Thema möchtest du jetzt ansprechen? Silvie: Oh, ja, ich möchte etwas über die “Merkabah” erfahren.
Merkabah
Was ist das? Tio: Kurz und bündig: eine Antenne. Silvie (lacht): Etwas mehr wollte ich schon darüber erfahren! Man übersetzt diesen Begriff auch mit “Fahrzeug”. Tio (lustig): Aaaalso gut! Aber dann müssen wir auch über neue Dimensionen in der Raumfahrt reden. Silvie: Das wird ja immer spannender! Tio: Das ist es. Also hört zu: Die Merkabah ist ein Bestandteil der fünftdimensionalen Anatomie. Es bildet sich gerade erst eine Konvention darüber heraus, wie sie auszusehen hat. Wie nimmst du sie wahr, Mrs Spock? Silvie: Wie ein weißleuchtendes Seil im Wirbelsäulenkanal mit zwölf hellblauen Antennen nach den Seiten. Tio: Ganz gut! Die Konvention über das Aussehen kann sich noch ändern, aber die Funktion liegt fest. Diese Antenne funkt auf zwei Ebenen - vertikal und horizontal. Erstens vertikal: Du kannst von oben nach unten Informationen durchlaufen lassen, die der Erde bei ihren Mutationsprozessen helfen. Die Erde möchte auch ganz gern wissen, was los ist. Und jeder, in dessen Anatomie sich bereits eine Merkabah gebildet hat, hilft ihr dabei ganz automatisch. Du brauchst nichts dafür zu tun; die Informationen laufen automatisch durch. Du spürst vielleicht den Durchfluss, wenn du dich darauf konzentrierst. Silvie: Ja. In den ersten Tagen war mir schlecht. Tio (heiter): Wieder mal. Das kennen wir ja schon. Silvie: Mitleid, Tio! Tio: Dir war ja nur kurz schlecht. Ist doch schon wieder gut. Dein Energiefeld musste sich erst an die neue, höhere Frequenz der durch die Merkabah transportierten Informationen anpassen. Die Informationen werden in nichtlinearen "Lichtsprachen" vermittelt. Du wirst sie verstehen, sobald dein Sprachbewußtsein in der fünften Dimension angekommen ist. Da du mit dem Planeten und dessen Mutationsprozessen verbunden bist, dienen sie auch deiner eigenen Entwicklung. Mit dem unteren Ende der Merkabah kannst du Informationen aufhnehmen, die aus der Erde kommen. Das hilft ganz speziell dir. Du wirst eine engere Verbindung zum Planetenbewusstsein bekommen, und das ist für E.T's wie dich genau so wichtig wie für "Erdlinge". Du lernst dabei, die Erde mehr zu lieben in ihren Veränderungsprozessen und in dem, was sie eigentlich ist. Du findest es, wie die meisten Ausserirdischen, hier nicht besonders anheimelnd, und es gab Zeiten, da wolltest du so schnell wie möglich wieder weg, ab nach Hause. Aber nun möchtest du bleiben, bis deine Arbeit getan und deine Entwicklungsprozesse geschehen sind. Erinnere dich, wie erstaunt du warst, als du die ersten Daten aus der Erde bekamst: Sie fühlten sich sehr positiv an, und das hattest du nicht im mindesten erwartet. Du beginnst, den Planeten zu lieben. Das ist auch eine wichtige Sache in der fünften Dimension: jeden Planeten anzunehmen. Einer ist Ausdruck der Quelle so gut wie irgend ein anderer. Es gibt dann keine "besseren" und "schlechteren" Welten mehr. Für die Erdlinge ist dieser vertikale Funkkontakt ebenfalls sehr wichtig, um ein altes Dogma aufzulösen: Sie werden erkennen, daß sie fürsorglicher und liebevoller mit diesem Planeten umgehen müssen. Die Zeiten, in denen sie sich die Erde untertan machten, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, sind vorbei. Dieser Planet ist kein Ding; er ist ein lebendiges Wesen mit Bewusstsein und Intelligenz. Dies lernen sie durch den Dateninput, den die Merkabah vermittelt. Die Merkabah hat übrigens selbst ihre eigene Intelligenz und ihr eigenes Bewusstsein. Man muss ihr nicht sagen, wie sie arbeiten soll; sie weiss das von allein. Silvie: Also hat sie ein fünftdimensionales Organbewusstsein. Tio: Ich möchte es eigentlich nicht so nennen, deshalb habe ich auch nicht gesagt, sie sei ein Organ. Sie ist ein Bestandteil der fünftdimensionalen Anatomie, und das ist nicht identisch mit "Organ". Lass es so stehen. Ich habe ohnehin enorme Schwierigkeiten, diesen Prozess der Wissensvermittlung linear zu beschreiben. Alles, was ich einigermassen anständig beschreiben kann, ist die Funktion der Merkabah, und das ist ja immerhin auch schon eine ganze Menge... So. Und nun kommen wir zu ihren horizontalen "Seitenantennen". Mit diesen kannst du Daten aus anderen Quellensystemen empfangen und auch dorthin senden. Silvie: Was genau sind andere Quellensysteme? Tio: Andere Quellensysteme stellen andere Welten mit anderen Erfahrungsprogrammen dar. Diese können sich in der fünften Dimension, in anderen Dimensionen oder sogar in anderen, anders als diese strukturierten Universen befinden. Es stehen euch verschiedene Frequenzen zur Verfügung, um mit diesen Quellensystemen Kontakt aufzunmehmen. In der fünften Dimension wird dies so "normal" sein wie heute das Telefonieren, Briefeschreiben oder Chatten. Diese transportierten Daten sind ebenfalls nichtlinear strukturiert. Silvie: Nützt es was, wenn wir um Übersetzungshilfe bitten, solagen wir nichtlinieare Sprachen noch nicht verstehen? Tio: Etwas nützt es. Die Übersetzungen werden sehr unzureichend sein, weil sie eine Dimension überspringen müssen (oder sogar mehrere), aber es hilft euch, eure Gehirnkapazität an nichtlineares Verstehen langsam anzupassen. Dieser Prozess beginnt jetzt und wird in der fünften Dimension weiter fortgesetzt. Dort ist es allerdings einfacher. Nehmen wir ein Beispiel: ein Engländer möchte Japanisch lernen. Das wird ihm schwerfallen, denn Japanisch hat eine ganz andere Struktur als Englisch. Aber mit der Zeit wird er es ein bisschen lernen, und mit mehr Zeit wird er es ein bisschen besser lernen, und irgendwann kann er es einigermassen. Das ist vergleichbar mit dem Lichtsprachen-Lernprozess, den ihr jetzt durchlauft. Je fünftdimensionaler euer Sprachverständnis wird, desto leichter wird es. Wenn unser Engländer nun nach vielen Mühen einigermassen Japanisch versteht, kann er mit sehr viel weniger Mühe auch Koreanisch und Chinesisch lernen, denn diese Sprachen sind dem Japanischen strukturell verwandt. So wird euer Lichtsprachen-Lernen in der fünften Dimension aussehen. Nun aber zur Raumfahrt in neuen Dimensionen. Mit der Merkabah könnt ihr wirklich und tatsächlich in andere Quellensysteme reisen. Ganz ohne Raumschiff. Euer Bewusstsein und die neue Anatomie genügen. Lass mich das näher erläutern. In der dritten Dimension, mit einem dreidimensionalen Körper, könnt ihr nur an einem Ort zugleich sein. Wollt ihr den Ort wechseln, müßt ihr eine Entfernung zurücklegen und benötigt dafür lineare Zeit. Auf der Erde mag das angehen, aber wenn ihr einen anderen Planeten besuchten wolltet, würde euch die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze setzen, die ihr nicht überschreiten oder gar durchbrechen könnt. Die Lichtgeschwindigkeit ist die Grenze für Materie, und daran wird sich auch nichts ändern. Ihr würdet also die weiter entfernten Planeten zu euren Lebzeiten gar nicht erreichen können. Ausserdem, wenn ihr wirklich schnell reist, habt ihr mit der Zeitverschiebung zu tun, die sich bei hohen Geschwindigkeiten ergibt. Während ihr ein Jahr unterwegs seid, ist euer Zielplanet vielleicht um drei Jahrtausende weitergekommen. Dies setzt der interstellaren Raumfahrt enge Grenzen: für die dritte Dimension ist sie einfach indiskutabel. Silvie: Und wenn wir "beamen" würden? Tio: Dematerialisieren und rematerialisieren? Für die Dritte Dimension indiskutabel. Euer Immunsystem würde das nicht mitmachen. Fremde Bakterien und Viren würden euch krankmachen, ihr könntet die fremde Atmosphäre nicht atmen, und vieles mehr; und in andere Dimensionen kämet ihr damit schon gar nicht. Deshalb war es bisher auch der "normale" Weg für E.T's, für interstellare Reisen auf ihrem Heimatplaneten zu "sterben" oder zumindest zu schlafen, und auf der Erde eine ganz normale Inkarnation oder eine Reihe von Inkarnationen anzunehmen. Nur das Bewusstsein ist gereist, der Körper blieb zuhause und mußte auf der Erde durch einen anderen Körper ersetzt werden. Das wäre eine praktikable Methode für viele gewesen, wenn nur der Kulturschock nicht wäre.... Silvie: Das meinst du nicht ganz ernst, oder? Tio: Den Kulturschock? Doch. Bist nicht gerade du jemand, der ein Lied davon singen kann? Alle diese Probleme hören aber auf, wenn man eine Merkabah besitzt. Dann ist "Funkkontakt haben" und "dort sein" identisch. Aber das geht erst ab der fünften Dimension aufwärts, oder zumindest mit den Bewusstseinsanteilen, die bereits in der fünften Dimension sind. Und warum geht es? Weil ihr in der fünften und in höheren Dimensionen nicht mehr an die Gesetze der Dreidimensionalität gebunden seid. Ihr müsst nicht mehr nur an einem einzigen Ort sein. Entfernungen entfallen. Ihr könnt in Nullzeit jedes Ziel ereichen, und sogar an mehreren Zielen gleichzeitig sein. Probleme mit dem Immunsystem, mit Zeitverschiebungen oder nicht atembarer Luft entfallen ebenfalls - und zwar komplett. Das nenne ich einen echten Fortschritt in der Raumfahrt! Silvie: Und der Kulturschock? Tio: Entfällt. In der fünften Dimension gibt es angesichts einer anderen Kultur höchstens Staunen anstatt Erschrecken. Silvie (schmunzelt). Unsere Leser werden das ziemlich exotisch finden, Tio. Tio: Aber es stimmt. Und so exotisch ist es nicht. Du zum Beispiel besuchst immer nachts deinen Heimatplaneten, und das weisst du auch. Du tust es absichtlich und voll bewußt. Silvie: Mit meinem Bewusstsein. Tio: Deinen irdischen Körper lässt du hier, und er schläft währenddessen. Aber dennoch ist es keine Phantasiereise. Du lebst dort, und auch das weisst du. Du bist in zwei Foci zugleich fokussiert: auf Ashaktani und auf der Erde. Da Ashaktani inzwischen fünftdimenisonal ist, hast du dort keinerlei Probleme mit einem zurückgelassenen Körper. Du bist vollständig dort. Wenn die drittdimensionalen irdischen Körper sich transformiert haben werden, könnt ihr überall sofort sein, ohne das Gefühl zu haben, einen Teil von euch zurückgelassen zu haben. Es gibt dann keinen Teil mehr, der die Reise nicht mitmachen könnte. Ihr werdet dann nicht mehr sagen: Ich reise “nur” mit meinem Bewußtsein. Es gibt dann nur noch Bewusstsein, also reist ihr ganz und ungeteilt. Verstehst du das? Silvie: Ja, durchaus. Der Lichtkörper kann also mit Hilfe der Merkabah überall hinreisen. Tio: Genau. Die Antenne peilt das Ziel an, und augenblicklich seid ihr da. Und gleichzeitig hier. Und vielleicht noch anderswo. Jetzt sind die Leser aber dran, "faszinierend" zu sagen! Silvie: Das ist es in der Tat. Sag mal, kann man das üben? Tio: Ja, man kann. Die Merkabah bildet sich ja aus guten Gründen erst relativ spät während der Mutationsprozesse. Wer eine hat, bemerkt sie auch, denn bis dahin ist der Aufstiegsprozess mit einiger Sicherheit bewusst geworden. Auf dieser Verständnisstufe habt ihr keine Probleme mehr damit, die Existenz von anderen Welten zu akzeptieren, und deshalb könnt ihr dann schon das Reisen üben. Wenn ihr aber den letzen Aufstiegsschritt noch nicht vollzogen oder die doppelte Anatomie habt, müsst ihr allerdings den gelichteten drittdimensionalen Körper irgendwo zur Ruhe legen, während ihr verreist seid. Reist also in der Meditation oder nachts, bevor ihr einschlaft. Ganz gleich, wie lange eure Reise zu dauern scheint, hier in der dritten Dimension wird keine oder doch nur wenig Zeit vergangen sein, wenn ihr zurückkehrt. Du zum Beispiel kannst Wochen und Monate bei deinen Freunden auf Ashaktani verbringen, und wenn du zurückkehrst, sind nur Sekunden vergangen. Es müssten gar keine Sekunden vergehen, nur nehmen die hirnphysiologischen Prozesse, die Konzentration, die Vorstellung zu reisen, ein klein wenig Zeit in Anspruch, solange ihr noch eine drittdimensionals Anatomie habt. Eurem physischen Körper wird derweil kein Leid geschehen; ihr könnt euer Bewusstsein auch jederzeit wieder auf ihn fokussieren, und ihr tut das ganz automatisch, wenn es euch in der Nase kitzelt, wenn das Telefon schellt oder sonst etwas geschieht, das eure ungeteilte Anwesenheit auf Erden erfordert. Silvie: Kann ausdauerndes Reisen nicht schaden? Tio: In der fünften Dimension nicht. Aber solange ihr noch Anteile in der dritten Dimension habt, müsst ihr ausprobieren, wieviel ihr vertragt. Das Reisen sollte auf keinen Fall zu Flucht oder zur Sucht werden, denn das würde eure Aufstiegsprozesse nicht beschleunigen, sondern sie verlangsamen. Achtet darauf, hier auf Erden heil und ganz zu bleiben und eure Dinge zu erledingen. Ich denke aber, dass ihr das beachten werdet, denn zu diesem Zeitpunkt sollten die wichtigsten Muster von Weltflucht bereits bearbeitet sein. Silvie (skeptisch): Oh, ich erinnere dich an die amerikanischen Parties mit den fliegenden Menschen vom Sirius... Tio: Ich hab' nicht gesagt, ihr sollt es übertreiben. Das wirft euch nur zurück. Andererseits schadet es aber nicht, das Reisen zu üben. Tut es, wenn ihr euch bereit fühlt, und lasst es, wenn das nicht der Fall ist. Niemand drängt euch, ausser euch selbst, manchmal... Genug? Silvie: Nein, nein. Wenn du mehr hast... Tio: Ich kann es sehr schwer übersetzen. Lass es für "später". Euer Bewusstsein wird ständig weiter, und ihr werdet immer mehr verstehen. Übrigens: Mit Drogenreisen oder Phantasie hat diese Art zu reisen nicht das geringste zu tun. Das Reisen mit der Merkabah dient echter Wissenerweiterung und echtem Wissensaustausch. Es wird in der fünften Dimension lange geübt und entwickelt werden wollen. Und nun, wo wir einmal beim Thema sind: Möchtest du etwas erfahren über
Sprachstrukturen
Silvie: Ja! Tio: Gut! In der fünften Dimension wird man sich in fünftdimensionalen Sprachen unterhalten. Das hat den Vorteil, dass ihr dann mühelos nichtlineare Erklärungssysteme verwenden könnt, und dass ausserdem, wenn ihr die Lichtsprachen erst einmal versteht, das Problem der Übersetzungen entfällt. Silvie: Heißt das, es gibt nur eine einzige Lichtsprache? Tio: Nein, es gibt eine ganze Menge. Aber wenn ihr eine könnt, könnt ihr die anderen sehr bald auch. Nach ein bisschen Eingewöhnung geht das ganz flott... Silvie: Aber wie kann das gehen? Tio: Das kann gehen, weil das Verständnis nicht mehr vordergründig über die Worte, sondern telepathisch abläuft. Der Inhalt wird in Formen übermittelt, die das fünftdimensionale Gehirn direkt empfängt. Es gibt ein paar Unterschiede in telepathischen Systemen, hauptsächlich zwischen den Dimensionen, aber sehr gravierend sind sie nicht. Das fünftdimensionale Gehirn verfügt über ein telepathisches Entschlüsselungszentrum, vergleichbar eurem Sprachzentrum im drittdimensionalen Gehirn, aber es ist sehr viel leistungsfähiger. Erinnert euch daran, dass die fünftdimensionale Anatomie nicht von Jetzt auf Gleich entsteht, sondern daß sie in Ansätzen bereits vorhanden ist. Insofern verfügt ihr bereits jetzt über ein rudimentäres Telepathiezentrum, das sich entwickeln läßt. Das beschleunigt das Lichtsprachenlernen. Übt euch entweder ganz direkt in Telepathie oder macht euch die Multidimensionalität eurer irdischen Sprachen bewußt. Es gibt sie, es gab sie immer, nur hat man sie bisher nicht wahrgenommen. Ich gebe euch einige Beispiele. Ihr könnt euch Wortverbindungen bewusst machen. So ist zum Beispiel das Wort "Materie" mit dem Wort "mater", d. h. Mutter auf lateinisch, verbunden. Wenn ihr diese Verbindung berücksichtigt, werdet ihr das Wort "Materie" augenblicklich auf einer wesentlich tieferen Ebene verstehen. Ihr habt begonnen, seine Multidimensionaltiät zu begreifen. Und die Verbindungen zwischen den beiden Worten habt ihr auf fünftdimenisonale Art und Weise verstanden. Ein anderes Beispiel: in "erinnern" steckt "innen"; in "auftauchen" steckt ein telepathisches Bild, das das Sichtbarwerden von etwas bisher Verborgenem, Untergetauchtem transportiert; in "rascheln", "knistern", "trällern", "zwitschern" stecken wunderschöne Lautgemälde, und so weiter. Wenn euch jemand erzählt, dass der "Wind" "weht", fühlt ihr dann nicht die Brise auf eurer Haut? Und schmeckt ihr nicht das Wort "mild" auf der Zunge? Ist Paprika nicht "scharf" wie eine Rasierklinge? Achtet auf derartige Zusammenhänge, und ihr werdet die Multidimensionalität der Sprache mehr und mehr entdecken. Das ist eine sehr gute Vorbereitung zum Lichtsprachenlernen und zum Verstehen multidimensionaler Vorgänge. Also macht euch Klangfarben, die Komposition eines Menüs, die Härte oder Weichheit des Lichts, die Temperatur einer Farbe oder die Melodie eines Frühlingstages bewußt. Es verleiht augenblicklich eine sehr sinnliche Lebensqualität und beschleunigt den Aufstieg. Möchtest du noch was wissen oder sollen wir jetzt schließen? Silvie: Ja, ich möchte noch etwas wissen über den allerletzen Schritt, den
Quantensprung
Ich sitze jetzt schon seit langem auf dem, was die meisten Systeme die elfte Lichtkörperebene nennen, und warte auf den Quantensprung, der mich dann in die fünfte Dimension katapultiert. Tio (sehr belustigt, aber nett): Da kannst du lange warten! Springen mußt du, springen! Ausserdem kannst du das mit der elften Lichtkörperebene vergessen. Das ist keine Plattform, auf der man wartet. Der Aufstieg ist ein multidimensionaler Prozess, und wenn alle Aspekte von dir oben sind, na dann bist du eben oben! Silvie: So lustig finde ich das gar nicht! Ich sitze hier ganz allein, alle meine geistigen Freunde und Berater sind dort “drüben”, und du bist auch nur für Fachgespräche da. Warum geht's nicht weiter? Tio: Ich habe sehr viel Verständnis für dich. Und wir diskutieren deine Situation hier so ausführlich, weil sie ausgesprochen typisch ist. Was hindert dich denn noch? Silvie: Also weißt du, wenn ich ehrlich sein will, dann hindert mich die Angst, ich könnte beim Aufstieg schließlich doch sterben! Und was wird dann aus meiner Familie und aus meinen Tieren? Tio (nett und leicht ironisch): Die brauchen dich doch! Du kannst natürlich auf gar keinen Fall jetzt sterben! Und vielleicht, nur ganz vielleicht, hängst du selbst auch an deinem irdischen Leben, nur ein ganz kleines bißchen... Silvie (lacht): Du nimmst mich auf den Arm! Tio: Nein. Ich nehme dich in den Arm und spreche dir Mut zu! Natürlich sollst und wirst du nicht beim Aufstieg sterben. Du nicht, und auch sonst niemand. Ob ihr nun ganz in den Lichtkörper geht oder die doppelte Anatomie wählt: gestorben, so wie man das bisher tat, wird nicht! Und für alle, die ihren physischen Körper in einer lichteren und gesünderen Ausführung behalten wollen, gibt es die doppelte Anatomie! Der feste Entschluß, sie anzunehmen, genügt. Aber ist dir aufgefallen, dass deine Antwort ausgesprochen drittdimensional war? Angst, Mangel an Vertrauen, Skepsis. Das ist drittdimensional. Wir haben dafür Verständnis. Es wird sehr vielen Menschen so gehen; solchen, für die das hier der erste Aufstieg ist, und ganz genauso denen, die aus anderen, bereits fünftdimensionalen Quellensystemen hierhergekommen sind, um die Aufstiegsprozesse zu unterstützen und selbst noch einmal zu durchleben. Anscheinend wird die Angst vor dem Fünfmeterbrett nicht geringer, wenn man schon mal runtergesprungen ist! Jeder der möchte, kann die doppelte Anatomie wählen. Wenn ihr dies tut, werdet ihr das Leben in der fünften Dimension zunächst als eine psychologische Veränderung empfinden, obwohl es viel mehr ist als das. Es ist eine echte Mutation und ein echter evolutionärer Sprung, das sagte ich bereits. Mit der Zeit - denn die könnt ihr ja dann auch noch eine Weile nutzen - wird euch das dann immer klarer, und ihr werdet lernen, in beiden Dimensionen zugleich zu sein. Euer Fokus wird sich in der fünften Dimension stabilisieren, und wenn der leichtere physische Körper an sein natürliches Ende gekommen ist - oder wenn ihr beschliesst, ihn nicht mehr haben zu wollen - werdet ihr den biologischen Quantensprung auch noch tun und keinen weiteren physischen Körper mehr brauchen. Aber, Silvie, damit du wirklich auf die letzte Lichtkörperebene kommst und all das erleben kannst, was ich dir hier erzählt habe, halte dir die Nase zu und spring! Und halt deinen Körper gut fest dabei, dann wirst du ihn unterwegs nicht verlieren! Diesen vorletzten und letzen Schritt müsst ihr allein tun. Eure geistigen Begleiter, Freunde und Berater ziehen sich für die Dauer eurer Entscheidungsprozesse zurück. Sie stehen euch für Fragen weiter zur Verfügung, nicht aber für Fragen, die diese letzen Schritte betreffen. Niemand drängt euch. Den Zeitpunkt, an dem ihr das Licht einschaltet, bestimmt ihr, und nur ihr. Es ist eine Mutprobe, und wie bei allen Mutproben werdet ihr hinterher darüber lachen. Und es lohnt sich. Die Welt, die euch erwartet, besitzt, was die Religionen versprechen: Frieden auf Erden und allen fühlenden Wesen ein Wohlgefallen. Ich wünsche euch Mut, und bedanke mich für euer Interesse! Silvie: Und ich danke dir, Tio! Aber noch eine allerletzte Frage: Ist überhaupt bisher jemand gesprungen??? Tio: Einige wenige. Aber demnächst geht das immer schneller, und nach demnächst geht es massenhaft! Silvie (heiter): Fas-zi-nie-rend! Tio: Das ist es!
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 22. Dezember 2012 um 01:25 Uhr |